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Traubendestillate

Traubendestillate

Traubenbrand: ÙE, Distillato d'Uva, UvaViva und mehr

Warum nur den ausgepressten Trester brennen, wenn man auch die vollständigen Trauben verarbeiten kann? Destillate ganzer Trauben haben sich bei den traditionellen Grappa-Herstellern als zusätzliches Segment etabliert. Neben Nonino mit ihren erstklassigen „ÙE“ stellt etwa auch Grappa Berta „Distillato d'Uva“ her. Für die einen ist es eine edle Variation eines Grappas, für die anderen (auch außerhalb Italiens) eben ein feiner Obstbrand aus erlesenen Trauben. Hier weiterlesen …

 

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Traubenbrand & Traubenschnaps – Traubendestillate aus mehr als nur Trester

Ganze Trauben werden eingemaischt, um Traubenbrand zu destillieren. Mithilfe spezieller Hefen werden die Trauben mitsamt Kernen und dem vollständigen Saft fermentiert, das heißt kontrolliert vergoren. Der dadurch aus dem Fruchtzucker entstehende Alkohol ist die Grundlage für den späteren Alkoholgehalt des Destillats.

Das ist der Unterschied zwischen Grappa und Traubenbrand: Grappa wird aus den fermentierten Trestern der Weintrauben destilliert. Diese bestehen lediglich aus den Schalen, Kernen und teilweise den Stielen der Traubenbeeren, die für die Weinherstellung vorher ausgepresst wurden. Grappa ist also traditionell ein Nebenprodukt aus den Pressrücktänden der Kelterei, während Traubenbrand ein echter Obstbrand aus den vollständigen Trauben ist.

Jede Rebsorte schmeckt anders. Was bei Wein und Grappa bekannt ist, gilt natürlich auch für Traubenbrände. Es gibt zahlreiche Produkte, die sortenrein, das heißt aus nur einer ausgewählten Rebsorte hergestellt werden. Vor allem Nonino, die diese Spezialität bei Grappa mit dem Picolit erstmals auf den Markt brachte, hat auch einige ÙE Monovitigno im Angebot. ÙE ist dabei der Markenname von Nonino für ihre Traubenbrände. Andere Hersteller wie etwa die Distllerie Berta nennen sie schlichter Distillato d'Uva, was die genaue italienische Übersetzung für Destillat aus Trauben ist. Neben sortenreinen Erzeugnissen sind auch fassgelagerte Brände eine besondere Spezialität. Wie bei Cognac oder Whisky lässt die Lagerung im Holz das Destillat reifen und fügt markante Geschmacksnoten hinzu. Haufig wird hierbei die Kennzeichnung als Riserva hinzugefügt oder der Zusatz „in Barrique,“ wobei man die entsprechenden Spirituosen schon allein an ihrer holzfarbenen Färbung leicht erkennt.

 

Zur Traube – alles, was man wissen muss

Es gibt wohl kaum eine Obstsorte, nach der mehr Gaststätten, Restaurants und Hotels benannt sind als die Traube. Fast überall in Deutschland findet man vielerorts ein Gasthaus Zur Traube. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Weintraube vor allem in Gegenden wächst, die auch touristisch interessant sind. Und natürlich bietet sie auch eine große kulinarische Vielfalt – von süßen Tafeltrauben in Rot und Weiß über Rosinen bis hin zu den zahlreichen verschiedenen Weinsorten sowie diversen Varianten von Traubenschnaps.

 

Tafeltrauben und Weintrauben

Vor allem Gaststätten, die besondere Weinkarten haben, sind nach der Traube benannt. Schließlich wird ein Großteil der Trauben für die Weinherstellung angebaut. Überhaupt werden Trauben vorrangig mit Wein assoziiert. Selbst die Tafeltraube, aus der gar kein Wein gemacht wird, wird umgangssprachlich als Weintraube bezeichnet. Die eigentlichen Weintrauben heißen in Abgrenzung dazu auch Keltertrauben.

 

Traube oder Beere?

Interessanterweise ist die Weintraube botanisch korrekt gar keine Traube, sondern eine Weinbeere. Die Bezeichnung Traube bezieht sich in der Botanik dagegen auf einen bestimmten Blütenstand. Wie auch der davon abgeleitete Begriff Menschentraube nahelegt, geht es um die Art, wie sich die einzelnen Blüten oder später Früchte anordnen. Die vielverzweigte Anordnung der Blüten und später der Beeren an den dünnen Ästen der Weinreben nennt sich Rispe oder im Weinbau auch Geschein.

 

Schnaps aus Trauben – Weinbrand, Tresterbrand oder Traubenbrand?

Bei Schnaps aus Weintrauben denken wir zuallererst an feine Spezialitäten unserer italienischen Grappa-Hersteller. Doch es gibt unterschiedliche Varianten: Weinbrand, Tresterbrand und eben tatsächlichen Traubenbrand. Traubenbrand ist nicht dasselbe wie Grappa. Beim Traubenbrand verarbeitet man die ganzen Trauben zum Destillat, während für Grappa nur die Rückstände ausgepresster Trauben, deren so genante Trester, fermentiert und gebrannt werden.

In der Regel schmecken Traubenbrände daher auch fruchtiger und eleganter als Tresterbrände. Grappas haben dafür oftmals mehr Struktur und eine höhere Intensität im Geschmack, der von den Grappa-Herstellern durch spezialisierte Brennverfahren kultiviert wird. Desweiteren gibt es noch Weinbrände, deren bekannteste Sorte nach seiner Herkunftsregion benannter Cognac ist.

Alle Varianten können sortenrein, das heißt aus Trauben nur einer bestimmten Rebsorte, oder vermischt produziert werden. Kombiniert man im Nachhinein der Brennvorgänge die (sortenreinen) Destillate verschiedener Trauben, so darf man das Produkt als Cuvée bezeichnen.

 

Traubenschnaps bei mySpirits.eu

Unter anderem mit ÙE von Grappa Nonino, UvaViva Italiana von Poli Grappa oder Distillato d’Uva von Grappa Berta haben wir bei mySpirits.eu einige der besten Edelbrände aus italienischen Trauben von traditionellen Grappa-Herstellern im Sortiment. Doch nicht nur in Italien ist man auf die Idee zur Destillation edler Brände aus ganzen Trauben gekommen. Vielmehr gibt es zahlreiche Traubenschnaps-Spezialitäten aus verschiedenen Ländern, die zu probieren und mit den Italienern zu vergleichen durchaus lohnenswert ist.

 

Erstklassige Cigalus-Merlot-Trauben aus biodynamischem Anbau in Südfrankreich verwendet die Edelobstbrennerei Ziegler für ihren Cigalus Merlot Traubenbrand. Die über 150 Jahre alte Traditionsbrennerei aus der unterfränkischen Main-Region ist nicht nur für ihre Expertise im Destillieren von Obst zu Obstbrand bekannt, sondern auch für ihre besondere Lagerungskompetenz. Der Ziegler Cigalus Merlot Traubenbrand lagert zunächst teils in Eichenholz-, teils in Kastanienfässern. Anschließend folgt das Finish in ehemaligen Weinfässern aus dem Weingut Cigalus, wo auch die Trauben herkommen, sodass der spezifische Merlot-Geschmack nochmal intensiviert wird.

 

Ein weiterer sortenreiner Traubenbrand, der nicht aus Italien kommt, ist Rochelt Gewürztraminer Traubenbrand. Diesem edlen Brand, der ganze zehn Jahre im Glasballon reift, sind die Aromen handverlesener Gewürztraminer-Trauben in besonders eleganter Weise zu eigen. Die seltene, weiße Rebsorte schmeckt im herausragenden Destillat von Rochelt würzig und beinahe rauchig mit leichten Anklängen von Zitrus- und Pfeffer-Aromen.

 

Traubenbrand als Grundlage haben wiederum die beiden Gins von G’Vine aus Frankreich, was man auch deutlich schmeckt. Als weiteres besonderes Extra werden die Blüten der Traubenstöcke als Geschmacksgeber eingelegt. Eine spannende und wohlschmeckende Alternative zu wacholderlastigen Dry Gins und durchaus interessant für Kenner und Freunde von Weintraubenschnaps.

 

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Ob nun ein italienisches, deutsches oder französisches Qualitätsprodukt – in unserer großen Auswahl erstklassiger Traubenbrände werden Sie sicherlich fündig.

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