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Tequila: Goldener und weißer Agavenschnaps aus Mexiko

Weit über sein Ursprungsland Mexiko hinaus ist Tequila eine gern getrunkene Spirituose, deren Beliebtheit stark zunimmt. Über den mexikanischen Agavenschnaps ranken sich Legenden und Mythen, viele gute und teils auch weniger gute Erinnerungen sind mit Tequila verknüpft. Und seine Vielfältigkeit hält immer wieder neue Entdeckungen bereit. Erfahren Sie hier mehr über Tequila.

1. (Aus) Was ist Tequila? 2. Tequila-Sorten 3. Wie trinkt man Tequila? 4. Tequila-Empfehlung

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(Aus) Was ist Tequila? – Original nur aus einer ganz bestimmten Agave

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal in einer durchzechten Nacht Tequila probiert, oder besser gesagt, im Shotglas mit Salz und Zitrone geext. Nicht jeder Party-hungrige, der schon mal eine Tequila-Flasche in der Hand hielt, weiß allerdings, was Tequila tatsächlich ist und woraus er hergestellt wird. Dabei ist die mexikanische Spirituose bei Weitem nicht nur irgendein Party-Schnaps, sondern ein ganz besonderer: Tequila ist ein Brand aus der blauen Weber-Agave (Agave tequilana oder Agave azul), der ausschließlich in bestimmten Gegenden um die gleichnamige Stadt Tequila hergestellt werden darf. Das klingt nach strengen Regeln? Ja, allerdings kann dadurch die hochwertige Qualität der Spirituose garantiert werden.

 

Agaven werden auch Jahrhundertpflanze genanntAgaven werden auch Jahrhundertpflanze genannt
Agaven werden auch Jahrhundertpflanze genannt

Ein paar interessante Fakten rund um die blaue Weber-Agave

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht: Agaven gehören zu den Spargelgewächsen. Ihr Name kommt vom griechischen Wort für edel. Da sie nur einmal blühen, nennt man sie Jahrhundertpflanze. Die blaue Agave wächst in Sonora, Sinaloa, Jalisco, Michoacán und Oaxaca. Sie wird ausschließlich zur Tequila-Produktion kultiviert.

An den Rändern ihrer langen, spitzen Blätter hat die blaue Agave tequilana Stacheln bzw. „Zähne“. Sie wächst zwar in Mexiko, ist aber benannt nach dem französischen Botaniker Frederic Albert Constantin Weber, der die Pflanze wie einige andere Agaven- und Kakteenarten erst 1902 in die botanischen Lehrbücher der europäischen Akademien schrieb.

Hier werden die Agaven mühsam geerntetHier werden die Agaven mühsam geerntet
Hier werden die Agaven mühsam geerntet

Tequila-Herstellung: Ein Kraftakt unter der sengenden Sonne Mexikos

Die Kultivierung der Agave tequilana erfordert viel Zeit und Geduld. Bis sie geerntet werden kann, muss sie ganze 9 Jahre heranreifen. Danach hat sie eine Höhe von 50 Zentimetern erreicht. Die  Frucht – Piña genannt –  ist nun endlich reif, und die Jimadores in Jalisco machen sich an die Arbeit. Das Wort „Jimador“ kommt aus dem Spanischen und kann übersetzt werden mit „Erntearbeiter/in auf einer Agavenplantage“. Bis heute ernten sie die harten bis zu 80 Kilo schweren Piñas mit der scharfen Sense Coa mühsam von Hand. Ein wahrer Kraftakt!

Die Reifezeit einer blauen Weber-Agave beträgt 9 JahreDie Reifezeit einer blauen Weber-Agave beträgt 9 Jahre
Die Reifezeit einer blauen Weber-Agave beträgt 9 Jahre

Nach der Ernte werden die Piñas in Stücke geschnitten und in Ziegel- oder Betonöfen (sogenannte Palenques) über mehrere Tage gegart. Während des Kochens geben die Agaven das so genannte Honigwasser („Aqua Miel“), eine Art Agavenwein, ab. Dieses Aqua Miel wird den Piñas meist durch eine traditionelle Methode, die Tahona-Methode, entzogen. Dabei walzt ein Mühlstein stundenlang die gerösteten Agavenherzen klein. Früher wurden die Mühlsteine von Eseln angetrieben, heute in den meisten Fällen von Elektromotoren. Die Destillation erfolgt in Kupferkesseln. Während ein Mixto auch Fremdzucker enthält, besteht Premium Tequila zu 100 % aus reinem Agavensirup.

Offizielle Tequila RegionenOffizielle Tequila Regionen
Offizielle Tequila Regionen

Was ist der Unterschied zwischen Tequila & Mezcal?

Nur im Staat Jalisco und vereinzelten Ortschaften der Staaten Nayarit, Michoacán, Tamaulipas und Guanajuato nach strengen Regeln aus dieser einen Agaven-Sorte erzeugter Schnaps, darf Tequila genannt werden. Wird aus verschiedenen Agaven andernorts ein Destillat hergestellt, so heißt der Schnaps nicht Tequila, sondern – bei bestimmten Herstellungsweisen – Mezcal (bei einer weiteren spezifischen Agaven-Sorte auch Sotol).  

Was genau ist Mezcal eigentlich?

Mezcal gilt als eine Art Überbegriff für verschiedene Agavenschnäpse, während die Begriffe Tequila und Sotol für verschiedene Brände ganz bestimmter Agaven reserviert sind. Tequila ist weltweit mit großem Abstand der bekannteste Agaven-Brand und gilt über die Grenzen Mexikos hinaus als Nationalgetränk der Mexikaner. Allerdings ist Mezcal viel älter und traditioneller als Tequila. Auch ist nicht jeder Tequila ein Mezcal, da teilweise auch für Mezcal spezifische Herstellungsweisen vorgeschrieben sind, die bei Tequila nicht immer gelten.

Letztlich ist Tequila das Aushängeschild der mexikanischen Spirituosenkultur, während Mezcal deren Zentrum darstellt. Traditionelle Herstellung mit Holzfeuern bringen markante Rauchnoten mit sich. Teils gilt Mezcal als der ursprünglichere und charakteristischere Schnaps aus Mexiko, allerdings hat international gehandelter Tequila ein insgesamt höheres Qualitätsniveau. Mit dem weltweiten Trend zum Tequila wird auch Mezcal immer bekannter und Tequila bietet einen guten Einstieg, die Vielfalt der mexikanischen Spirituosen zu entdecken. Vor allem in den USA ist die Beliebtheit von mexikanischem Tequila stark angestiegen, und auch in Europa wird vermehrt hochwertiger Tequila getrunken.

 

Tequila Sorten – mehr als nur brauner Tequila und weißer Tequila

Es gibt verschiedene Tequila Sorten, die teils aus unterschiedlichen Herstellungsweisen, teils durch verschiedene Lagerungsmethoden entstehen. Oft wird nur oberflächlich unterschieden, ob der Tequila braun oder weiß ist, je nach Wortwahl auch gold oder silber – oder spanisch oro/joven oder blanco. Die jeweilige Farbe eines Tequilas kommt allerdings in der Regel erst während der Fasslagerung zustande.

Ein anderer sehr wichtiger Aspekt zur Unterscheidung verschiedener Tequila-Sorten wird hingegen schon vor der Reifung bei der Herstellung von Tequila entschieden: Kenner achten bei der Tequila-Auswahl – sowohl bei braunem als auch bei weißem Tequila – vor allem darauf, ob der Tequila ein reiner Agaven-Brand ist oder ob es sich um einen Tequila Mixto handelt.

 

Tequila „100 % de agave“ vs. Tequila-Mixto

Die gültige mexikanische Gesetzesnorm klassifiziert zwei Tequila-Kategorien: 100 % Agave Tequila und Tequila Mixto. Erstere Deklaration gilt als Gütesiegel für die besonders reinen Produkte, bei denen der Alkohol ausschließlich aus dem Zucker des Fruchtfleisches der blauen Agave gewonnen wird.

 

100 % Agave Tequila

Bei Produkten mit der Kennzeichnung „100 % de agave“ wird der Tequila vollständig aus der Frucht der blauen Weber Agave hergestellt, die in fünf mexikanischen Bundesstaaten kultiviert wird: Sonora, Sinaloa, Jalisco, Michoacán und Oaxaca.

Ein Premium Tequila wird zu 100 % aus reinem Agavensirup hergestellt, also ohne Zugabe von Fremdzucker. Zudem muss er in einem der fünf genanten Bundesstaaten den gesetzlichen Normen entsprechend von einem autorisierten Hersteller direkt in Flaschen abgefüllt werden. Daher ist streng genommen nur 100-%-Agave-Tequila garantiert original mexikanischer Tequila.

100 % de Agave ist ein besonderes Qualitätsmerkmal und es wird auf der Tequila Flasche meist eigens angegeben, wenn die Bestimmungen eingehalten werden (auch in ähnlichen Bezeichnungen wie „puro de Agave“ oder „100 % Blue Agave“). Der höhere Preis solcherart gekennzeichneter Produkte ist durch die kostenintensivere und aufwendigere Herstellungsweise gerechtfertigt, die sich auch im Geschmack und der Qualität durchaus bemerkbar macht.

 

Tequila Mixto

Bei allen anderen Tequilas ohne den Zusatz „100 % Agave“ gilt die rechtliche Bestimmung, dass mindestens 51 % davon rein aus der blauen Agave sein muss. Dem gekochten und reinen Agavensirup kann also bis zu 49 % Zucker hinzugefügt werden, um mehr Ertrag zu erzielen. Das Resultat ist dann zwar kein reiner Agaven-Brand mehr, darf aber dennoch Tequila genannt werden. Es ist kein Hinweis auf die jeweilige Höhe des Anteils an Agaven- und Fremdzucker nötig.

Ein so hergestellter, mexikanischer „Tequila mixto“ darf anders als 100-%-blaue-Agave-Tequila auch außerhalb von Mexiko abgefüllt werden. Meist wird der Mixto mit einem hohen Alkoholgehalt aus Mexiko exportiert und erst im Importland mit Quellwasser auf Trinkstärke gebracht. Diese im Vergleich günstigere Tequila-Sorte eignet sich für Cocktails und die Trinkweise als schneller Tequila Shot – die beliebtesten und meistverkauften Tequilas gehören zu dieser Kategorie.

 

Tequila blanco (Tequila weiß / white oder Tequila silver / plata)

Egal, ob mixto oder zu 100 % aus der Blauen Weber-Agave: Wird der Tequila nicht gefärbt und nicht in Holzfässern gelagert, so hat er keine Farbe, sondern ist klar und durchsichtig. Dieser Tequila wird weißer Tequila genannt, oder in Spanisch Tequila Blanco.

Einige Hersteller verwenden auch die Bezeichnung als Tequila Silver (oder Tequila Plata). Meist wird der klare Tequila nach einigen Wochen Lagerung in Edelstahlbehältern in Flaschen abgefüllt. Auch alle anderen Tequila Sorten basieren auf Tequila Blanco, dem reinen Destillat ohne Fasslagerung oder Zusatzstoffe.

Weißer TequilaWeißer Tequila
Weißer Tequila

Tequila Blanco schmeckt je nach Anbaugebiet der Agaven oft nach frischen Kräutern (Tiefland-Agaven) oder fruchtig und blumig (Hochland-Agaven). Ohne zusätzliche Aromen aus der Reifung kommt der Agavengeschmack am deutlichsten zur Geltung. Traditionelle Unterschiede in der Herstellung oder die verschiedenen Lagen, wo die Agaven wachsen, ergeben den jeweils eigenen Brennerei-Charakter mit spezifischem Geschmack, der jede Tequila-Marke einzigartig macht.

 

Goldener Tequila (Tequila Gold / Tequila Oro / Tequila Joven)

Goldener Tequila ist rein optisch leicht zu verwechseln mit braunem Tequila, aber tatsächlich meist eine andere Tequila-Sorte. Der Name Tequila Gold – oder spanisch „Tequila Oro“ – ist nicht unbedingt eine Bezeichnung für fassgelagerten Tequila, der ausschließlich vom Holzfass seine Farbe bekommen hat. Meist handelt es sich um eine Mischung aus klaren Tequilas und fassgelagerten, deren Farbe aufgehübscht und golden gemacht wird. Manchmal wird auch schlicht weißer Tequila durch Färbung zu Tequila Gold gemacht – mit dem geschmacksneutralen Farbstoff Zuckerkulör, der auch häufig in Whisky oder Rum zur Farbanpassung zu finden ist. Ist in einem Tequila mehr als 1 % Zucker, Farbstoff oder anderer Zusatzstoff enthalten, so muss dieser auf dem Etikett angegeben werden.

 

Brauner Tequila – erst im Holzfass wird Tequila braun

Bei manchen Spirituosen wie Whisky und Cognac ist die Fasslagerung Pflicht und bei fast allen ist es mittlerweile üblich; selbstverständlich gibt es neben den klaren Erzeugnissen auch Tequila in der braunen, fassgelagerten Variante.

Echter brauner Tequila, der nicht golden gefärbt ist, sondern seine Farbe rein aus der Lagerung im Eichenholzfass erhält, heißt auch „aged“ und wird in drei Altersstufen und Qualitätsklassen unterteilt:

Durch die Lagerung im Holzfass wird Tequila braunDurch die Lagerung im Holzfass wird Tequila braun
Durch die Lagerung im Holzfass wird Tequila braun

Tequila Reposado

Mindestens 2 Monate Lagerung im Holzfass

Große Fässer aus Eichenholz, die mindestens 200 Liter (maximal 700 Liter) fassen

Reposado ist spanisch und heißt „ausgeruht“

Durch die Lagerung rundet sich der Geschmack ab und wird milder, zusätzlich nimmt das Destillat Aromen vom Holz auf; Reposado Tequila ist zudem leicht braun / gelb gefärbt

Tequila Añejo

Mindestens 1 Jahr Lagerung im Holzfass

Fässer aus Weißeiche, Fassungsvermögen 200 Liter

Añejo kommt von año, was spanisch ist und „Jahr“ heißt

Durch das Holz bekommt der Añejo Tequila Farbe, meist dunkelgelb bis golden-bräunlich

Tequila Extra Añejo

Mindestens 3 Jahre Lagerung im Holzfass

Es werden Fässer aus Eichenholz verwendet

Oftmals kommen ehemalige amerikanische Whiskey-Fässer oder spanische Brandyfässer zum Einsatz

Während der Lagerung schwindet ein Teil des Destillats durch Diffusion, aber der Geschmack wird runder und weicher

Der erste so lange gereifte Tequila überhaupt war Jose Cuervo Reserva de la Familia Tequila Extra Anejo

 

Wie trinkt man Tequila? Das Ritual in der richtigen Reihenfolge

In Deutschland kann es gut sein, dass die Antwort auf die Frage, wie man Tequila trinkt, folgendermaßen beantwortet wird: weißen Tequila mit Salz und Zitrone und braunen Tequila mit Orange und Zimt. Das Trinkritual sieht jeweils eine festgelegte Reihenfolge vor, in der die Zutaten konsumiert werden:

Weißer Tequila: Erst eine Prise Salz vom Handrücken ablecken, dann Tequila trinken und anschließend in die Zitronenscheibe beißen.

Brauner Tequila: Erst den Tequila trinken, dann in die mit Zimt bestreute Orangenscheibe beißen.

Dies ist jedoch nur gültig für Tequila-Shots, die innerhalb der Trinkreihenfolge auch in einem Zug geleert werden. Ein Partyspaß mit Tequila Mixto in lustiger Runde, aber nicht unbedingt die genussvollste Art, Tequila zu trinken.

Tequila richtig trinken – wie in Mexiko mit purem Genuss

In seinem Heimatland Mexiko sind diese Rituale, Tequila mit Zimt oder Salz und Zitrusfrüchten zu trinken, weitgehend unbekannt oder werden meist gekonnt ignoriert. Allerdings gibt es die Gepflogenheit, den puren und ungekühlten Tequila mit etwas Limettensaft zu mischen und in einfachen und gängigen Cocktail-Rezepten wie Margarita kommt auch mal ein Salzrand ans Glas.

Wie bei anderen hochwertigen Spirituosen auch gilt es unter Genießern häufig als verpönt, den puren Geschmack eines reinen 100 % Agave Tequilas zu verfälschen. In jedem Fall wird der Tequila nicht schnell die Kehle hinunter gekippt, sondern langsam und bedächtig, Schlückchen für Schlücken zu sich genommen, wobei jeder einzelne Schluck zunächst noch eine Weile im Mund behalten wird. Und das natürlich am besten pur. Dabei kann der Geschmack schön über die Rezeptoren an Zunge und Gaumen aufgenommen werden und der Genuss ist perfekt. Manchmal wird der pure weiße Tequila auch mit Sangrita (einer roten Gewürzsauce) und Limettensaft (grün) zur mexikanischen Flagge, der Tequila Bandera, kombiniert, wobei alle drei Getränke in separate Gläser gefüllt werden.

 

Tequila BanderaTequila Bandera
Tequila Bandera

Tequila-Mythen & Fun Facts 1: Tequila mit dem Wurm – was hat es damit auf sich?

Hartnäckig hält sich das Gerücht vom Tequila mit dem Wurm. Was hat es damit auf sich? Haben Sie schon einmal tatsächlich einen Tequila mit eingelegtem Wurm getrunken, vielleicht beim letzten Urlaub in Mexiko? Die Antwort lautet: wohl kaum! Denn beim Tequila-Wurm handelt es sich (fast) nur um eine Legende. Das mexikanische Gesetz zur Tequila-Herstellung würde das strikt nicht erlauben. Woher kommt dann das wurmige Gerücht?  Ein wahrer Kern steckt in der Tat darin. Dieser führt uns wieder zurück zum Mezcal: In den 1950er Jahren experimentierte der Mexikaner Jacobo Lozano Páez mit verschiedenen Agaven und stellte fest, dass jeder Mezcal anders schmeckt, was jedoch nicht mit den Agavensorten zusammenhing. Für die geschmackliche Veränderung war vielmehr der Befall bestimmter Agavenblätter von den Raupen des Dickkopffalters verantwortlich. Das brachte Jacobo auf die Idee eines Marketing-Gags, so verkaufte er fortan seinen Mezcal mit einer eingelegten Schmetterlingsraupe, was ihm sofort zu großer Bekanntheit verhalf. Allerdings wird diese skurrile Methode heute nur noch selten angewandt, und im Tequila wurde niemals ein Wurm eingelegt.

 

Tequila-Mythen & Fun Facts 2: Sierra Tequila – Warum trägt die Tequila Flasche einen Hut?

Wer kennt sie nicht, die Tequila Flasche mit dem roten Sombrero? Sierra Tequila ist in Deutschland eines der Sinnbilder wilder Partynächte. Was die wenigsten allerdings wissen: Die Tequila Flasche mit dem Hut ist weit mehr als ein lustiger Desgin-Scherz der Marketingindustrie, der für einen Wiedererkennungswert sorgt. Der Hut hat tatsächlich eine Funktion, denn man kann damit hervorragend Zitronen pressen! Und dafür war er ursprünglich auch gedacht. Probieren Sie es ruhig mal aus: Nehmen sie den Hut von der Flasche, schneiden Sie eine Limette oder kleine Zitrone in zwei Hälften und pressen Sie diese über den Sombrero. Der Saft sammelt sich in der Hutkrempe. Nun brauchen Sie nur noch den Tequila, Orangen Likör sowie eine Prise Salz und schon genießen Sie einen herrlichen Margarita Cocktail.

 

Tequila kaufen – unsere Tequila-Empfehlungen

Haben Sie Lust bekommen, sich mit gutem Tequila einzudecken für Ihre nächste Feier oder zum gepflegten Tequila Tasting? Dann probieren Sie doch unsere breite Auswahl verschiedener Tequilas von renommierten und traditionsreichen mexikanischen Brennereien wie Don Julio Tequila oder José Cuervo – oder neue Marken, die die jahrhundertealte Tradition auf neue Levels heben. Diese Tequilas können wir wärmstens empfehlen:

  • Der weltweit beliebteste Tequila ist José Cuervo Silver Tequila Especiale – ein weißer Tequila für alle Fälle. José Cuervo ist die wohl traditionsreichste Tequila-Brennerei in Jalisco und ganz Mexiko, und ihr Silver Tequila Especiale ist ein sehr guter und günstiger Tequila zum Einstieg, für die Fortgeschrittenen gibt es bei Cuervo die Traditionale-Reihe mit hochwertigem Reposado Tequila.
  • Mit zwei Freunden begab sich George Clooney auf die Suche nach dem besten Tequila. Sie fanden ihn, füllten ihn in Flaschen ab, und um ihn aus Mexiko heraus bringen zu können, mussten sie eine Firma gründen, die kurze Zeit später eine Milliarde Dollar wert war. Casamigos Tequila Anejo ist die am längsten fassgereifte Variante von George Clooneys Tequila – und ihr Geld wert!
  • Der Tequila mit dem Totenkopfschädel als Korken: Padre Azul Reposado Tequila ist ein herausragend feiner brauner Tequila, der mit Zimt und Orange schon im Geschmack so beeindruckend fein aufwartet, dass man ihn immer wieder genießen und beim Tequila trinken nie wieder in die Zitrusfrucht beißen möchte.
  • Als einer der ganz wenigen „Single Estate Tequilas“ weist Tequila Ocho bei seinen Flaschenabfüllungen präzise aus, von welcher Ranch und damit aus welchem Terroir die verwendeten Agaven stammen. Zusätzlich wird ein Jahrgang angegeben, sodass jeder Batch einzigartig ist und den spezifischen Geschmack der bestimmten Ernte hat. Auch die traditionelle und langsame Herstellungsweise trägt dazu bei, dass der Tequila mit der Nummer Acht in die erste Liga der Tequila-Marken gehört.
  • Ein herausragender Tequila für besondere Anlässe ist der Don Julio 1942 Tequila Anejo. Schließlich erinnert er im Namen schon an einen besonderen Anlass: die Gründung der später als „La Primavera“ bekannten Destillerie durch den damals erst 17-jährigen Julio González. Die äußerst elegante Tequila-Flasche mit extrem hochwertigem und schön ausgereiftem Tequila, der cremig und schokoladig mit feinen Röstaromen schmeichelt, ist ideal als beeindruckendes Geschenk.

 

Entdecken Sie viele weitere tolle Tequila-Angebote! In unserem Shop gibt es hochwertigen und dennoch günstigen Tequila mixto ebenso wie herausragende 100 % Agave Tequilas – sowohl goldenen und weißen, als auch braunen, Reposado oder Anejo Tequila.

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