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Gin

Gin

Monkey 47, Gordon’s, Hendrick’s & Co.: Gin bei mySpirits.eu

Gin lebt von der Vielfalt. Keine andere Spirituose zelebriert das Zusammenspiel ausgefallener und oft exotischer Kräuter, Beeren, Wurzeln und anderer Zutaten - den sogenannten Botanicals - so sehr wie Gin. London Dry Gin stellt mittlerweile so etwas wie die Standardvariante dar, unabhängig von der Herkunft der Brennerei, aber auch verschiedene Sloe Gins und der eine oder andere Old Tom Gin und tummeln sich in unserem Sortiment. Alle Gins - und alles über Gin - gibt's hier. Lesen Sie mehr über Geschichte und HerkunftVariationen und die wichtigsten Praxistipps zum Thema Gin...

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Was ist Gin?

 

[Geschichte und Herkunft]

[Variationen]

[Wie trinkt man Gin?]

 

Im Grunde handelt es sich bei Gin um Wacholderschnaps, der mit zusätzlichen Kräutern, Wurzeln, Früchten und anderen Aromaspendern versetzt wird – den sogenannten „Botanicals“. In der Herstellung ist Gin eigentlich relativ simpel – theoretisch. Hochprozentigem Neutralalkohol werden unterschiedliche Botanicals zugesetzt, die über einen längeren Zeitraum ihr Aroma an die Spirituose abgeben. Bekannt ist dieses Verfahren übrigens auch von der Herstellung von Obstgeisten (= Mazeration). Bei den Details der Herstellung unterscheiden sich die verschiedenen Gins von Herstellern aus England, Deutschland, Frankreich und dem Rest der Welt teils deutlich. Was es mit Geschichte, Herkunft, Herstellung, Typifizierung u.s.w. auf sich hat, erfahren Sie hier!

 

Deutscher Gin

 

 

Von Holland über England nach Deutschland: Die Geschichte des Gins

Wie genau der Gin nach England kam, ist nicht so ganz klar. Unterschiedliche Quellen erzählen uns voneinander abweichende Varianten der Geschichte, wie die ursprünglich „Genever“ genannte Wacholderspirituose im 17. Jahrhundert den Weg über den Kanal fand. Ob wirklich der holländische Arzt François de la Boe den Genever in England einführte, oder ob englische Soldaten den intensiv duftenden Schnaps während des Holländisch-Spanischen Krieges vom Kontinent mitbrachten, ist nicht mehr eindeutig zu klären. Urkundlich gesichert ist, dass Gin um 1690 in England bereits weit verbreitet war und seine Herstellung gesetzlich reglementiert wurde.

 

Gin = Genever = Genf?

Wenn Gin früher „Genever“ hieß, warum lesen wir dann nie etwas über Genf als Herkunftsstadt? Weil Genever gar nichts mit Genf zu tun hat. Das alte Wort für Gin leitet sich aus dem französischen genièvre bzw. dem niederländischen jenever ab – beide stehen für Wacholder(-schnaps). So passt die Geschichte auch wieder besser zusammen – holländischer Wacholderschnaps, holländischer Name, holländischer „Lieferant“.

 

Der Gin Craze damals und heute

Mitte des 18. Jahrhunderts war Gin in England so populär geworden, dass von einem regelrechten Gin Craze die Rede war. Gin war vergleichsweise billig und darum auch für die arbeitende Bevölkerung erschwinglich, was dazu führte, dass es bald tausende und abertausende Schwarzbrennereien und noch mehr halblegale gin mills in den verwinkelten Gassen Londons gab. Die Zahl der Gin-Brennereien überstieg jene der Bierbrauereien um ein Vielfaches. Das Übel der Trunkenheit, von Radau und öffentlicher Unruhe, von abwesenden Ehemännern und Vätern, wurde damals in einer fast schon modern anmutenden Weise zu einem öffentlich diskutierten Thema – und zwar aus Anlass des Gin Craze. Amüsant aus heutiger Sicht ist dabei, dass der Gin-Konsum vor allem als ein Problem der Unterschichten beschrieben wurde, während später das Königshaus höchstselbst die prominentesten Gin-Trinker(innen) stellte.

 

Und in Deutschland?

Heute kann man übrigens für Deutschland von einem eigenen kleinen Gin Craze sprechen. Spätestens seit dem Erfolg des Monkey 47 von den Black Forest Distillers ist Gin hierzulande das Getränk der Stunde. Seit der ersten internationalen Goldmedaille für einen deutschen Gin bei der IWSC 2011 wurden hierzulande dutzende, wenn nicht hunderte von neuen Gins vorgestellt – von alteingesessenen ebenso wie von neu gegründeten Brennereien. Dass es sich dabei nicht bloß um einen kurzlebigen Hype handelt, darauf weisen nicht nur die nach wie vor steigenden Absatzzahlen hin, sondern auch die vielen Auszeichnungen aus dem In- und Ausland für Monkey 47, Siegfried Rheinland Dry Gin, See GinWindspiel & Co.

 

Variationen von Gin

 

Die Variationen von Gin

Der Einfachheit halber wird Gin oft in vier klassische Sorten unterteilt: Dry Gin, London Dry Gin, Old Tom Gin und Plymouth Gin. Dabei haben die Bezeichnungen nichts mit dem Herkunftsort der Spirituose zu tun, sondern mit der Art und Weise ihrer Herstellung.

 

Dry Gin heißt so, weil er ungesüßt ist. Für die Herstellung werden die Botanicals nacheinander in Neutralalkohol eingelegt. Die Zugabe von aromatisierenden Zusätzen und Farbstoffen ist erlaubt – jene von Zucker nicht.

 

London Dry Gin ist ebenfalls ein Dry Gin ohne Zuckerzugabe, unterscheidet sich vom Standard allerdings dadurch, dass alle Botanicals gleichzeitig in Alkohol eingelegt werden, bevor das resultierende Gemisch erneut destilliert wird. Jegliche nachträgliche Zugabe von künstlichen Aroma- oder Farbstoffen sowie Zucker ist beim London Dry Gin untersagt.

 

Plymouth Gin gilt als das „offizielle Leibgetränk“ der britischen Royal Navy. Er wurde traditionellerweise in der Hafenstadt Plymouth destilliert und zeichnet sich im Vergleich zum London Dry Gin durch vollmundige und ausgeprägt erdige Elemente aus, während die Wacholdernote stärker in den Hintergrund rückt. Botanicals mit Bitterstoffen kommen nicht zum Einsatz.

 

Old Tom Gin ist heute kaum noch en vogue, dabei handelt es sich dabei um die ursprünglich populärste Gin-Variante. Durch die nachträgliche Zugabe von Zucker ist der Old Tom Gin – so wie auch der Plymouth Gin – deutlich süßer als der London Dry und verfügt zudem über einen volleren Körper.

 

Darüber hinaus unterscheidet man nochmals zwei Variationen, je nach Destillationsmethode. Gin, der nach dem Einlegen der Botanicals in den Basisalkohol direkt abgefüllt wird, nennt man Compound Gin. Jener, bei dem nach der Mazeration alles erneut destilliert wird, heißt Distilled Gin.

 

Zur Praxis: Wie trinkt man Gin?

Pur, mit Tonic oder im Cocktail, auf Eis oder auf Zimmertemperatur, im Tumbler oder im Nosing-Glas... Gin wird weltweit in unzähligen Variationen genossen – es gibt keine einzig richtige Art und Weise, den Wacholderschnaps „korrekt“ zu trinken. Das würde auch wenig Sinn machen, denn so wie bei allen Genussprodukten ist Gin eine Frage des individuellen Geschmacks – und der ist von Person zu Person unterschiedlich. Wie man seinen Gin trinken sollte, hängt also vor allem vom persönlichen Geschmacksempfinden ab. Wir geben hier daher nur ein paar allgemeine Tipps zur Orientierung in einem weiten Feld.

 

Pur oder mit Tonic?

Kaum ein Longdrink ist so archetypisch für seine Spirituose wie der Gin and Tonic. Welches Tonic welchen Gin perfekt ergänzt ist dabei mittlerweile zu einem eigenen Zweig der Wissenschaft geworden – dieser Eindruck drängt sich zumindest auf, wenn man beginnt, sich in die Welt der möglichen Aromenkombinationen einzulesen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich nicht jedes Tonic mit jedem Gin verträgt. Ein milder, zurückhaltender Gin wird von einem zu bitteren, dominanten Tonic erschlagen. Umgekehrt verträgt ein besonders hochprozentiger, intensiver Gin auch ein stärkeres Tonic. Die richtige Kombination ist hier vor allem auch eine Konsequenz von eigenem Ausprobieren und Vergleichen – wozu wir hiermit ausdrücklich ermuntern wollen. Finden Sie Ihren eigenen perfekten Gin and Tonic!

 

Wenn pur, dann mit Eis - oder doch straight up?

Auch hier gibt es keine klare Antwort. Anders als etwa bei schottischem Single Malt, der generell bei Zimmertemperatur ohne Eis getrunken werden sollte, variieren die Ergebnisse bei Gin gewaltig. Faktoren wie die Zusammensetzung der Botanicals, der Alkoholgehalt, die Außentemperatur und, natürlich, die individuellen Vorlieben entscheiden, ob ein Gin auf Eis genossen werden sollte – oder nicht. Keine Frage besteht beim Gin and Tonic, der immer mit Eis im Glas serviert wird. Als Daumenregel (aber wirklich nicht mehr) lässt sich festhalten, dass hochprozentige, starke Gins Eiswürfel besser vertragen als mildere und gleichzeitig geschmacklich komplexe Variationen. Es gibt übrigens auch Alternativen zum Eis, zum Beispiel gefrorene Weintrauben für fruchtige Gins wie den G’Vine.Das wunderschöne mundgeblasene Glas von Löwen

 

 

Aus welchem Glas trinkt man Gin?

Und wieder tanzt er aus der Reihe und lässt sich nicht festlegen, unser Gin. Jeder Hersteller rät zu leicht unterschiedlichen Glasformen, allgemein akzeptierte Standards haben sich nie durchgesetzt. Ob man seinen Gin aus dem Tumbler trinkt, aus dem Highball-Glas wie den Gin Tonic, aus Sektflöten, Wein- oder Degustationskelchen – hier gilt: So, wie es schmeckt und Spaß macht. Das Auge trinkt ja mit und Gin mag dezente Dekorationen. Ein besonders gelungenes Exemplar, besonders mit Blick auf die Eignung sowohl für Gin & Tonic als auch für den Pur-Genuss, ist das mundgeblasene Löwen Gin Glas.

 

Die ganze Vielfalt von Gin auf einen Blick

Die von Gin bespielte Geschmackspalette ist ungemein breit. Den einen, typischen Gin-Geschmack gibt es eigentlich nicht. Das Aromawunder Monkey 47 mit seinen 47 verschiedenen Botanicals hat hierzulande die aktuelle Gin-Begeisterung ausgelöst und gliedert sich wunderbar ein in die Riege international bekannter Klassiker wie den Tanqueray London Dry Gin oder das Bar-Urgestein Bombay Sapphire. Neue „Wilde“ aus Deutschland und Österreich warten mit ungewohnten Geschmacksnuancen auf, zum Beispiel Bergkräuter im Löwen Dry Gin, Lindenblüten im Siegfried oder Hopfen und Malz im bayrischen The Duke. Kombinieren Sie den schottischen Star Hendrick’s mit Gurke, den Windspiel von der Eifel mit Zitrone und den französischen G’Vine mit frischen Trauben. Viel Spaß beim Experimentieren und Genießen!

 

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Das mySpirits-Tasting: Fachkundige Einführung in die Welt des Gins

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich unter fachkundiger Anleitung in die vielfältige Welt des Gins einzuschmecken, hat dazu reichlich Gelegenheit. Unser Genussberater Tobias Hildebrand veranstaltet regelmäßig Gin-Tastings in verschiedenen Städten. Dabei hat er Glanzstücke wie den Monkey 47, WindspielSiegfried und Löwen mit dabei. Dazu gibt es, je nach Küche und Region, lokale Spezialitäten als Food Pairing. Verkosten, Fachsimpeln und in angenehmer Runde gemeinsam Genießen: Hier sehen Sie, ob Tobias demnächst auch in Ihrer Nähe ist.


Cocktail-Video: Was ist der Unterschied zwischen Gin Fizz und Gin Collins?


Hier gibt's alle Gin-Verkostungen in unserem YouTube-Kanal.

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