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Martini & Rossi

Martini & Rossi

Martini – Vermouth von Martini & Rossi

Italienischer Vermouth – mit Wermut und anderen Kräutern aromatisierte Weine – ist als Getränk vielen vor allem durch Martini bekannt. Schließlich heißt so die berühmteste Marke und ebenso der legendärste Cocktail mit Vermouth als Zutat. Lesen Sie hier mehr über die über 150-jährige Geschichte von Martini & Rossi, den Martini Cocktail und welche Teams Martini im Motorsport erfolgreich gesponsert hat …

 

Unser Martini Rossi Angebot:

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Martini Vermouth – diese Martini Sorten gibt es

Trebbiano Wein aus Emilia Romagna und sizilianischer Catarratto Wein werden vereint, bevor die Meister von Martini ihre geheime Kräuter- und Aromenmixturen hinzufügen. Die jeweils einzigartigen Kompositionen erzielen eine perfekt ausgewogene Balance aus bitter, süßlich und fruchtig, für die Martini weltbekannt ist.

  • Martini Rosso heißt der ursprüngliche rote Wermut mit dem intensiven Kräutergeschmack, der die italienische Genusskultur maßgeblich geprägt hat. Seit 1863 wird er hergestellt und überzeugt bis heute. Daneben gibt es weitere Vermouth-Sorten und verschieden aromatisierte weinhaltige Getränke von Martini & Rossi. Jede der Martini Sorten überzeugt durch eine eigene Geheim-Mixtur an Kräutern und pflanzlichen Aromen und eine jeweils charakteristischen Farbe.
  • Martini Bianco ist der „weiße Wermut“ im Martini Sortiment. Seit 1910 gibt es diese beliebte Variante. Sein erlesener Geschmack ist gekennzeichnet durch eine Mischung aus süßlichen und herben Aromen mit Vanille, Sandelholz und einem Spritzer Zitrone.
  • Martini d’Oro wurde erst 1998 eingeführt und ist mit seiner warmen goldgelben Färbung ein fruchtiger Genuß mit deutlichen Anklängen von Vanille, Safran und Honig.
  • Die trockenste und für klassisch moderne Cocktails vielleicht am besten geeignete Martini Sorte ist Martini Extra Dry Vermouth. Die Bezeichnung „Extra Dry“ bedeutet rein rechtlich bei Vermouth, dass weniger Zucker (höchstens 30g je Liter) hinzugefügt werden darf und das Ergebnis somit weniger süß ist. Martini Extra Dry, der zum Neujahrstag 1900 feierlich eingeführt wurde, zeichnet sich durch seine harmonische Mischung aus fruchtigen Aromen und Kräutern und einen herben Abgang aus. Seinen Siegeszug feierte Martini Extra Dry als Bestandteil des Cocktail-Klassikers Dry Martini.

 

Martini – die Marke und der Cocktail

Oft führt es zu irritierenden Verwechslungen, denn die beiden Bedeutungen der Bezeichnung Martini liegen sehr nahe beieinander. Martini heißt nicht nur die Marke für verschiedene Vermouths, sondern auch einer der bekanntesten Cocktails. Dieser wiederum wird gemixt aus Gin und – wer hätte es gedacht – Vermouth. Die langjährige Tradition und hohe Markenbekanntheit von Martini & Rossi hat sogar die Legende erzeugt, der Cocktail sei direkt nach einer seiner Zutaten benannt worden.

Für einen traditionellen Martini Cocktail (oder Martinez, wie ein Vorläufer genannt wurde) verrührt man Old Tom Gin zu etwa gleichen Teilen mit rotem Wermut (Martini Rosso) und ein bis zwei Spritzern Cocktail-Bitters auf Eis, und seiht dies dann in ein vorgekühltes Glas ohne Eis ab. Bei modernem Dry Martini wird Plymouth Gin oder London Dry Gin im Verhältnis 5:1 mit Martini Extra Dry gemischt und mit einer Olive im ikonischen Martiniglas (Cocktailspitz) serviert. Dieser klassische Cocktail ist trockener als sein Vorgänger. Martinis sind aus der Barkultur des 20. Jahrhunderts nicht mehr wegzudenken.

 

Martini – Wermut seit über 150 Jahren

Italien gilt nicht ohne Grund als Herkunftsland des Vermouth. Schon zu Beginn des 16. Jahrhunderts soll mit Wermut gewürzter Wein im Piemont im Umlauf gewesen sein. Ende des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts etablierten sich die ältesten kommerziell agierenden Wermut-Marken, die heute noch am Markt aktiv sind. Martini begann bereits 1863 in Pessione bei Turin mit der Produktion des Produktes, das den späteren Weltruhm der Marke begründen sollte.

 

Martini, Rossi & Sola

Antonio Martini war bis dato als Handelsvertreter ein einfacher Angestellter der Distilleria Nazionale di Spirito di Vino, einer Firma für Weinabfüllung und -vertrieb. Gemeinsam mit dem Buchhalter Teofilo Sola und dem Kellermeister und Kräuterkenner Luigi Rossi übernahm der das Unternehmen, das fortan Martini Sola e Cia heißen und von der Kombination der verschiedenenen Kompetenzen des Dreiergespanns profitieren sollte. Gleich zum Start der neuen Geschäftsleitung etablierte Miteigner und Likör-Experte Luigi Rossi sein neues Produkt: einen perfekt ausgewogenen, roten Wermut namens Martini Rosso.

 

Der Siegeszug von Martini

Ab 1870 unterhielt die Firma ein eigenes Einzelhandelsgeschäft in der Hauptstadt Rom und wurde zum führenden Aperitif -Anbieter Italiens. Nachdem 1879 Teofilo Sola starb und seine Familie die Firmenanteile abgab, wurde das Unternehmen in Martini & Rossi umbenannt. Unter dem neuen und bis heute gültigen Namen war die Marke bald weltweit bekannt und hatte schon früh internationale Handelsniederlassungen, etwa in Buenos Aires (ab 1884), Genf (ab 1886) oder Barcelona (ab 1893).

Auch die Nachkommen von Luigi, dem Meister der Wermut-Rezepte, verfolgten im 20. Jahrhundert eine globale Markenstrategie. 1929 wurde erstmals das berühmte und inzwischen ikonische Martini-Logo mit dem roten Kreis und dem Balken-Schriftzug markenrechtlich registriert, das bis heute international für italienisches Dolce Vita steht wie kaum ein anderes. Mit intensivem Sponsoring im Sport und zahlreichen Hollywood-Größen als Werbe-Testimonials (unter anderem George Clooney und Sharon Stone) wurde die Markenbekanntheit stetig gesteigert.

 

Martini Racing

Rennwägen, Motorboote und Flugzeuge – die markanten, roten, hell- und dunkelblauen Streifen von Martini Racing zierten schon viele sportliche Fortbewegungsmittel. Die besondere Faszination der Verknüpfung von Martini und Motorsport gründet in eigenen sportlichen Aktivitäten der Spösslinge der Unternehmerfamilie, die das Markenimage in modernen Zeiten prägten. Theo Rossi di Montalera etwa war selbst ein weltmeisterlicher Speedboat-Kapitän, bevor die Firma in das Sponsoring einstieg. Seit den 1970er Jahren sind Rennboote mit Martini-Design unterwegs.

Das allererste Sport-Event unter dem Markenzeichen war allerdings bereits 1925 das Gran Coppa Radrennen in Turin. Es folgten zahlreiche verschiedene Motorsport-Partnerschaften. Schon 1986, als erstmals automobilferne Firmenwerbung auf Rennwägen zugelassen wurde, war Martini am Start, nachdem bereits vorher in den 60er Jahren Martini Racing Teams bei verschiedenen Rennen ohne Werbung angetreten waren. Besonders erfolgreich war das Team Martini Porsche, das in den 1970er Jahren mehrmals die 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte. Aktuell ist Martini in der Formel 1 präsent als Partner des Williams Teams.

 

Martini Drinks – was man mit Martini mixen kann

James Bond trinkt bekanntlich mit Vorliebe Wodka Martini, geschüttelt nicht gerührt. Doch außer dem bereits erwähnten gleichnamigen Cocktail gibt es weitere Martini Drinks, deren Zubereitung ganz einfach ist. Für einen Martini Tonic etwa gibt man 6 cl Martini Bianco und Eiswürfel in ein Longdrink-Glas und füllt es mit Tonic Water auf. Eine Scheibe Zitrone kurz über dem Glas ausdrücken und hinzufügen, fertig. Der Vorteil von Martini Tonic etwa gegenüber Gin Tonic ist, dass er weniger Alkohol enthält. Dasselbe einfache Rezept gilt für Martini Rosso Tonic – eine herrlicher Drink im Sommer!

Zahlreiche weitere Martini Rezepte finden Sie immer wieder auch in den Spirituosen-News von mySpirits. Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Viele verwenden die weinhaltigen Getränke mit den speziellen Kräutermischungen auch gerne zum Kochen und Backen. Unsere Empfehlung: Probieren Sie es einfach aus!

 

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