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Jun 24 2016

Cocktail-Video: Wie mixt man den Manhattan?

Cocktail-Video: Wie mixt man den Manhattan?

Tobi wagt sich mit dem Manhattan an ein Schwergewicht unter den Cocktails. Stark, kantig, durch und durch amerikanisch. Da muss auch ein amerikanischer Whiskey her - aber welcher?

Ein echter Amerikaner: Der Manhattan

Die amerikanische Ikone unter den Cocktails braucht einen typisch amerikanischen Whiskey - ein Scotch wäre hier glatte Themenverfehlung. Tobi hat sich deshalb für den Bulleit 95 Rye Frontier Whiskey entschieden, einen jungen Amerikaner mit einem Roggenanteil von stattlichen 95%.

Der Manhattan: Ein Cocktail mit Geschichte

Den Manhattan einen Klassiker zu nennen, ist eigentlich noch untertrieben. Seit fast 150 Jahren gibt es diesen Cocktail, kreiert und populär gemacht wurde er tatsächlich im namensgebenden Stadtteil von New York City. Ob über all die Zeit allerdings auch immer die selben Zutaten drin waren, ist sehr unwahrscheinlich. Klar ist, dass man es beim Manhattan immer mit einem Cocktail auf Whiskey-Basis mit Zusätzen von Wermut und Bitter zu tun hat. Die Details variieren dann je nach Zeit und Bar(keeper). Den "Original"-Manhattan wird man heute kaum noch aus der Vielzahl von historischen Varianten herausdestillieren können.

Welcher Whiskey ist der "Richtige" für den Manhattan?

Das Rückgrat des Manhattan war historisch der typisch us-amerikanische Rye Whiskey, also ein Whiskey auf Roggenbasis (und nicht Gerste, wie etwa beim Scotch Whisky). Während der Prohibition wurde der Rye zunehmend vom Kanadischen Whiskey ersetzt, der sich seither eine komfortable Nische am Cocktailmarkt gesichert hat. Heutzutage gibt es eigentlich keine allgemein verbindliche "Standardspirituose" mehr für den Manhattan. Sämtliche Varianten sind gängig und in den führenden Bars der USA anzutreffen: Vom würzigen Rye über harmonische Canadians bis hin zu süßem Corn.

Der Bulleit Rye Frontier Whiskey bringt genug Roggen-Power mit, um jeden Cocktail zu stemmen

Der Bulleit Rye 95 hat die nötige Roggen-Power für den Manhattan

Tobis Entscheidung fiel auf den Bulleit Rye 96 Frontier Whiskey. Um sich in den USA "Rye Whiskey" nennen zu dürfen, muss der Roggenanteil in der Maische mindestens 51% betragen. Der Bulleit nimmt diese Hürde mit seinen 95% mehr als souverän und stellt sich breitbeinig in das Eck der kantig-würzigen Ryes. Den Charakter dieser Whiskeys hat Dave Broom charmant mit den Worten: "Rye tritt Türen ein" umschrieben - und da hat er nicht ganz unrecht. Der Vorteil von so viel geschmacklicher Eigensinnigkeit ist, dass der Bulleit Rye kein Problem damit hat, Wermut und Angosturabitter unter Kontrolle zu halten. In diesem Manhattan ist der Whiskey der Boss.

So mixt man den Manhattan Cocktail à la Tobi:

- 4 cl Bulleit 95 Rye Frontier Whiskey
- 2 cl Wermut Martini Rosso
- 1 Schuss Angosturabitter
- Eiswürfel
- Orangenzeste

Zuerst wird der Mixbecher mit viel Eis gefüllt. Dann nacheinander 4 cl Bulleit Rye Whiskey, 2 cl Wermut und ein Schuss Angosturabitter hinzufügen. Alles ordentlich umrühren und dann durch ein Barsieb in das klassische Martiniglas abseihen. Als Garnitur empfiehlt sich die archetypische Cocktailkirsche oder, etwas eleganter, eine Zeste aus der Orangenschale. Wie das geht, zeigt Tobi im Video. Voilá, ein Manhattan mit Rückgrat und feinen Bitternoten. Viel Spaß beim Mixen und Genießen!

Hier gibt's den Whiskey und Alles, was man für den Einstieg in die Welt des Cocktail-Mixens braucht:

Bulleit 95 Rye Frontier Whiskey, Small Batch / 45% Vol. / 0,7 Liter

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Dominique Marze


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