Linie Aquavit

Linie Aquavit - holzfassgelagerter Kümmelschnaps aus Norwegen

Es gibt viele verschiedene Kümmelschnäpse. In Norddeutschland werden sie auch Köm genannt – „geele Köm“ in der gelblichen holzfassgelagerten Variante. Und auch viele verschiedene Aquavit-Sorten aus Skandinavien sind bekannt. Doch nur der besondere Linie Aquavit einer Marke aus Norwegen reist während seiner Reifung im Holzfass über den Äquator und wieder zurück. Und nach der Äquator-„Linie“ ist er auch benannt. Auf den Etikett jeder Flasche Linie Aquavit ist innenseitig der Name des jeweiligen Schiffes vermerkt und wann der Schnaps auf hoher See war. Erfahren Sie mehr über Linie Aquavit.weiterlesen

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Linie Aquavit – der am aufwendigsten fassgereifte Schnaps der Welt

Einst mazerierte und brannte Jørgen B. Lysholm Aquavit (oder Akvavit) wie seinerzeit viele andere Norweger und Skandinavier. Nämlich so, wie es die Vorfahren seit Jahrhunderten gemacht hatten – nach alten Familienrezepten. Unterschiede gab es natürlich auch damals – Anfang des 19. Jahrhunderts – in Qualität des Alkohols, im Alkoholgehalt und in der genauen Zusammensetzung der Kräuter. Traditionell und mittlerweile auch nach offizieller Regulierung gehört in einen Aquavit in erster Linie Kümmel. Dazu kommen häufig Dillsamen und weitere aromatische Gewürze wie Anis, Fenchel und Koriander, teils auch Nelken oder Zimt. Auch war es rein aus pragmatischen Gründen nicht unüblich, den fertigen Kümmelschnaps in Holzfässern zu lagern. So entstand auch goldgelber Aquavit als gängiges Produkt.

Doch was macht Lynsholm Aquavit Linie Schnaps so besonders?

Der schon bald als „Linie“ bekannte Aquavit wird allerdings nicht einfach nur so in Holzfässern gelagert. Zuerst einmal verbringt der Lysholmsche Kümmel- und Kräutergeist ein komplettes Jahr in besonderen, eigens aus Spanien importierten Fässern, in denen zuvor schon Sherry reifen durfte. Dadurch erklären sich die fruchtigen Noten, die an Orange und getrocknete Pflaumen erinnern, sowie der leichte Vanille-Hauch im Geschmack. Doch dann kommt erst die Krönung der Linie Aquavit Fassreife – das, was einen normalen Aquavit zu einem echten Linie Schnaps macht: die Überquerung der „Linie“, des Äquators. Tatsächlich werden die Fässer auf Schiffe verladen, die auf einer rund vier Monate dauernden Reise von Norwegen aus zweimal den Äquator überqueren – einmal hin und zurück. Es wird mittlerweile viel experimentiert und geforscht, was die Fassreifung auf hoher See so besonders macht, wie genau Spirituosen mit der salzigen Meeresluft, dem stetigen Schwanken und anderen besonderen Faktoren interagieren. Doch als Lysholm den Effekt entdeckte und zum Markenzeichen machte, war die ganze Idee wohl eher durch Zufall entstanden.

Die Linie Aquavit Geschichte – alle Varianten

Viel Widersprüchliches wird berichtet über die außergewöhnliche Entstehungsgeschichte dieses einzigartigen Linie Aquavit von Lysholm (Arcus). Und teilweise unterscheiden sich selbst die Legenden, die von offizieller Seite her kolportiert werden. Der Kern jeder Linie Aquavit Geschichte, was alle Entstehungsmythen eint, ist, dass Aquavit von Norwegen nach Übersee verschifft wurde, aber bei der Rückfahrt noch an Bord war. Warum die Ware zurückkam, wird immer wieder anders erzählt. Die eher langweilige Variante der Geschichte ist, dass eine Ladung an die Westindischen Inseln gefahren wurde, dort aber nicht vollständig verkauft werden konnte und daher zum Teil zurück nach Norwegen ging. Das Problem an dieser Story ist, dass die West Indies Teil der Karibik sind und auf der nördlichen Erdhalbkugel liegen. Kein Seefahrer würde von Norwegen extra den Äquator überqueren, um dorthin zu kommen – es sei denn, das Bermuda-Dreieck würde extrem weiträumig umfahren oder man suche im Gegensatz zu Kolumbus den östlichen Seeweg nach Westindien. Spannender ist da schon die Theorie, ein reicher Mann aus Australien habe eine komplette Ladung Aquavit Schnaps aus Norwegen bestellt, sei aber verstorben, während das Schiff auf dem Weg zu ihm war. Die am weitesten verbreitete Linie Aquavit Geschichte klingt wiederum wie ein Schildbürgerstreich: Ausgerechnet nach Indonesien hätten die Norweger im Jahre 1805 ihr Spezialgetränk exportieren wollen. Dabei wisse doch jeder, dass in Indonesien aus religiösen Gründen Alkohol Tabu sei! Was alle Entstehungsgeschichten nach der ungewöhnlichen Seereise und der Fassreifung von Linie Aquavit dann wieder eint: Bei der Rückkehr nach Norwegen schmeckte der Kümmelschnaps noch viel besser als vorher. Milder, vollmundiger und ausgewogener. So, wie Linie Aquavit eben bis heute schmeckt!

Lysholm Linie Aquavit kaufen und genießen

Die optimale Trinktemperatur zum Genuss von Linie Aquavit ist – anders als bei anderen Aquavit-Marken – die Raumtemperatur oder nur leicht darunter (16-20°C). Zwar ist es durchaus üblich, Aquavit eisgekühlt zu trinken oder Eiswürfel in die Gläser zu geben, aber die hohe Qualität und der vollständige Facettenreichtum im Geschmack lassen sich tatsächlich besser ungekühlt und ohne Eis genießen – ein echter Premium Aquavit eben. Den Original Linie Aquavit gibt es in der Liter-Flasche, der 0,7 Liter-Flasche, als Doppelmagnum-Flasche mit 3 Litern und als Miniatur mit 4cl. Daneben gibt es die Linie Aquavit Double Cask Sondereditionen, bei denen die ohnehin schon aufwendig gereifte Spirituose noch einer weiteren Lagerung unterzogen wird – in speziell ausgewählten Fässern aus Portugal, in denen zuvor Madeira oder Port-Wein reifte.

 

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