Cointreau

Cointreau – der Likör für viele Cocktail-Klassiker

Ob Margarita, Sidecar, White Lady oder Cosmopolitan – eine ganze Riege klassischer Cocktails braucht den traditionellen Triple Sec Cointreau. Orangenlikör kann vieles sein, doch nur Cointreau ist so vielseitig in Triple Sec Cocktails und anderen Drinks einsetzbar. Dabei steht Triple Sec gar nicht mehr auf dem Etikett – aus gutem Grund. Hier weiterlesen …

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Triple Sec / Cointreau – für Cocktails mit Niveau

Die Bezeichnung Triple Sec und die Marke Cointreau sind eigentlich fast Synonyme. In vielen alten (und auch neuen) Cocktailbüchern wird in den Rezepten gleich der Markenname Cointreau als Zutat angegeben, wenn ein Triple Sec (Orangenlikör aus Orangenschalen) für den Cocktail benötigt wird. Anders als der Markenname Cointreau ist die Bezeichnung als Triple Sec jedoch nicht geschützt und jedes beliebige Produkt kann Triple Sec auf dem Etikett stehen haben. Deshalb verzichtet Cointreau auch auf dem traditionellen weißen Etikett ihres Original Triple Sec mittlerweile auf diese Bezeichnung – und gleichzeitig sollte man erst Recht Cointreau verwenden, wenn Triple Sec im Rezept steht.

Was ist Triple Sec überhaupt?

Triple Sec ist eine traditionelle französische Bezeichnung für eine Variante von Curacao Orangenlikör. Curacao bezieht sich namentlich auf die Insel Curaçao, die im karibischen Meer vor Venezuela liegt und heute zu den Niederlanden gehört. Dort hatten im 16. Jahrhundert die Spanier versucht, Orangen anzubauen. Das Ergebnis war lange später eine neue, verwilderte Pomeranzen-Art, deren intensiv-aromatische Schale von den Franzosen für Orangenliköre verwendet wurde.

Heute stellt man Curacao Triple Sec meist aus einer Mischung verschiedener Orangensorten her.

Wie die Bezeichnung Triple Sec entstand, ist unklar. Die Wortbedeutung „dreifach trocken“ würde man als Bezeichnung des Geschmacks eher bei Champagner oder Wein vermuten, könnte sich aber auch auf die Anzahl, Verarbeitung und Art der verwendeten Orangenschalen beziehen. So könnten ursprünglich die getrockneten Schalen dreier verschiedener Sorten Orangen gemeint gewesen sein – oder ein dreistufiges Trocknungsverfahren. Das heutige Unternehmen Rémy-Cointreau selbst erklärt die Bezeichnung heute so, dass Édouard Cointreau seinerzeit durch ein eigens neu erfundenes Destillationsverfahren im Vergleich zur Konkurrenz einen dreimal so aromatischen, aber weniger süßen Geschmack erzielt habe.

Was ist Cointreau? Herstellung, Geschichte, Sorten

Der Original Triple Sec Cointreau ist ein klarer Orangen-Likör mit einem Alkoholgehalt von 40 % Vol. Das genaue Rezept ist geheim, doch einige Eckdaten sind bekannt. So ist es eine besondere Mischung aus Bitterorangen und süßen Orangen, deren Schalen zur Herstellung von Cointreau verwendet werden. Auf Haiti und in Spanien betreibt das Unternehmen eigene Orangenplantagen. Die dort gezüchteten Orangen werden ergänzt durch zugekaufte Früchte. Fein abgeschält, getrocknet und zerkleinert, wird die Orangenschalenmischung in Neutralalkohol eingelegt, also mazeriert. Wenn der Alkohol die Aromen der ätherischen Öle der Orangenschalen aufgenommen hat, wird das Mazerat destilliert. Der fertige Cointreau besteht letztlich vor allem aus dem so gewonnenen Orangenschalengeist, Zucker, Neutralalkohol und Wasser. Der ursprünglich zur Herstellung von Cointreau verwendete Alkohol wurde aus Zuckerrüben destilliert.

Cointreau – bekannt seit 1885, weltberühmt seit 1889

Cointreau ist zwar nicht der erste Orangenlikör, der die Bezeichnung Triple Sec trug. Jedoch wurde Cointreau 1885 als erste Triple Sec Marke offiziell eingetragen und ist schon seit der Weltausstellung in Paris 1889 weltberühmt. Der bereits 1875 erstmals vorgestellte Original Cointreau Triple Sec in der eckigen braunen Flasche mit dem weißen Etikett gilt bis heute in der internationalen Bar-Szene als der Triple Sec schlechthin. Damals trug er noch den Beinamen Curaçao Blanco Triple Sec auf dem Etikett, später nur noch Triple Sec, heute steht der Markenname längst für sich – und wer in Cocktailrezepten dennoch die Bezeichnung Triple Sec liest, kann gleich Cointreau mitdenken. Neben dem weißen Cointreau (Triple Sec) gibt es auch den roten Cointreau Blood Orange und einen – ähnlich wie Grand Marnier Cordon Rouge – mit Cognac verfeinerten Cointreau Noir.

Cointreau Cocktails: Sours mit Orangenlikör-Twist

Sowohl als Aperitif als auch als Digestif kann man Cointreau pur trinken, je nach Geschmack auf Eis. Doch Triple Sec Cointreau ist vor allem eine wichtige Zutat in zahlreichen bekannten Cocktail-Klassikern. Die meisten klassischen Triple Sec Cocktails sind dabei so genannte New Orleans Sours. Sour bezeichnet dabei die Familie der Cocktails, die aus einer Basisspirituose, einem Zitrusfruchtsaft und meist Zuckersirup zur Süßung bestehen. Schon früh wurde der Zuckersirup-Anteil teilweise mit klaren Likören wie Cointreau ergänzt – diese Sours hießen dann oft Daisy (oder mit Zuckerrand am Glas auch Crusta).

Nach Gary „Gaz“ Regan’s „Joy of Mixology“ heißen nun Sours, die vollständig mit Likör statt Zuckersirup gesüßt werden, allgemein International Sour – und bei New Orleans Sour kommt eben spezifisch (Triple Sec Curacao) Orangenlikör (Cointreau) zum Einsatz. Einige der bekanntesten und beliebtesten Cocktails basieren auf genau diesem Twist des klassischen Sour – und werden traditionell mit Triple Sec Cointreau gemixt:

  • Sidecar – Weinbrand oder Cognac, Cointreau, Zitronensaft
  • Margarita – Tequila, Cointreau, Limettensaft
  • White Lady – Gin, Cointreau, Zitronensaft (und Eiweiß)
  • Cosmopolitan – Gin oder Wodka, Cointreau, Zitronen- oder Limettensaft, Himbeer- oder Cranberrysaft
  • Kamikaze / Balalaika – Wodka, Cointreau, Zitronensaft, Limette / Orangenzeste
  • Mai Tai – Rum, Cointreau, (Orgeat Mandelsirup), Limettensaft

 

Triple Sec Cointreau kaufen – unabdingbar in der Bar

Somit ist Cointreau (Triple Sec) ein wichtiger Bestandteil einer ganzen Gruppe klassischer Cocktails und passt hervorragend zu sämtlichen gängigen Basisspirituosen. Denn bei den nur drei Zutaten eines New Orleans Sours muss die Kombination sehr exakt passen. Natürlich könnte man Cointreau auch durch einen anderen „Triple Sec“ ersetzen oder nach Cointreau-Alternativen Ausschau halten, doch zeigt sich gerade bei diesen minimalistischen Drinks sehr schnell, dass das Original doch am besten ist.

Tatsächlich taucht Triple Sec / Cointreau auch in den langen Zutatenlisten zahlreicher opulenterer Cocktail-Mischungen wie Long Island Iced Tea, Singapore Sling oder Zombie auf. Das wiederum beweist nur die Vielseitigkeit von Cointreau in Cocktails und zeigt, dass der Triple Sec (Cointreau mit weißem Etikett) in keiner Bar fehlen darf. Probieren Sie Cointreau auch mal pur, als Verfeinerung beim Backen oder Kochen – oder als Hauptzutat des Cocktails, etwa in einem leckeren Cointreau Fizz mit Limettensaft und Soda.

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