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Monkey 47 & Co: Gin aus Deutschland

Gin aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Seit die Black Forest Distillers mit ihrem Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin bei der IWSC in London 2011 Gold abgeräumt haben, macht deutscher Gin hierzulande und auch international Furore. Das Feld ist seither mit schwindelerregender Geschwindigkeit größer geworden - und immer noch kommen neue, spannende Gins aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf den Markt. Wir haben die Besten von ihnen in einer übersichtlichen Kategorie versammelt. Erfahren Sie hier mehr über deutschen Gin...

Unsere Top-Angebote für Gin aus Deutschland, Österreich und der Schweiz:

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Monkey 47 hat angefangen: Der German Gin Craze

Als 2010 der Monkey 47 von den bis dahin völlig unbekannten Schwarwald Distillers vorgestellt wurde, war die Welt des Gins noch völlig dominiert von urenglischen Marken. Niemand rechnete damit, dass sich das auf absehbare Zeit ändern würde. 2011 gab es dann zum ersten Mal Gold für einen deutschen Gin bei der wichtigsten Spirituosenmesse der Welt, der IWSC in London, der Welthauptstadt des Gins: Der Monkey 47 hatte im Alleingang deutschen Gin international salonfähig gemacht. Es dauerte nicht lange, da versuchten sich auch andere deutsche, österreichische und schweizer Brennereien am Wacholderschnaps. Und siehe da: Der Erfolg blieb nicht auf den Monkey 47 beschränkt, deutscher Gin etablierte sich sowohl in der Heimat als auch im Ausland als angesagte neue Kategorie am Markt. Prestigeträchtige Preise, bspw. für Steinhauser See Gin, Siegfried, Windspiel u.v.m. zeigen, dass deutscher Gin alles andere als kurzlebiger Hype ist. Und dass der Affe aus dem Schwarzwald nicht länger alleine ist.

 

Unterscheidet sich deutscher Gin von britischem?

Eine Besonderheit von Gin ist, dass sich – bis auf die fast überall vorhandene Grundzutat Wacholder – eigentlich jeder einzelne Gin von jedem anderen in der Zusammensetzung teils deutlich entscheidet. Es macht einen Unterschied, ob 7 oder 47 verschiedene Botanicals für den Geschmack verantwortlich sind, ob das Grunddestillat aus Weizen, Kartoffeln oder Weintrauben stammt, ob der Gin gelagert wurde oder nicht, ob er als „London Dry“ oder als „Old Tom“ destilliert wurde. Worauf diese Aufzählung hinausläuft, ist klar: Deutscher Gin unterscheidet sich von Britischem nicht grundlegender, als Gin von Gin. Es gibt kein gemeinsames Kriterium, das allen deutschen Gins gemein ist. Vielleicht aber doch… denn tatsächlich herrscht bei deutschen Brennereien eine fast schon naive Euphorie für Gin. Es vergeht keine Woche ohne einen neuen deutschen Gin mit lokalen und garantiert nie zuvor verwendeten Botanicals, frischen Ideen und verwegenem Marketingkonzept. Vielleicht ist es diese Begeisterung für die ganze Vielfalt des Gins in Verbindung mit der nach wie vor anhaltenden Aufbruchsstimmung, die deutschen Gin einzigartig macht.

Deutscher Gin

Was sind die „Botanicals“ im Gin?

Kaum eine andere Spirituose bietet ein so breites Feld unterschiedlicher Geschmacksnuancen wie Gin. Der Grund dafür hat viel mit dem zu tun, was auf den Labels und Etiketten als „Botanicals“ angepriesen wird – gerne in Kombination mit einer möglichst hohen Zahl. Damit gemeint sind die vielen Kräuter, Wurzeln, Früchte, Knospen und Gräser, die allesamt zum Geschmack des jeweiligen Gins beitragen. Auf diese Weise kann ein Brennmeister bestimmte Nuancen hervorheben, für Nase und Gaumen optimieren, Facetten ergänzen und so im Idealfall einen durch und durch individualistischen Gin kreieren. Typische Botanicals, die sich in vielen Gins finden, sind neben den allgegenwärtigen Wacholderbeeren vor allem Angelikawurzeln (trocken), Ingwer (frisch), Kardamom (warm & würzig), Zitrusschalen (frisch), aber auch ausgefallenere Aromenspender wie Zimt oder Safran. Diese eingebaute Vielfalt bei der Zutatenwahl ist einer der Gründe dafür, dass jeder Gin ein wenig anders als seine Kollegen schmeckt.

 

Variantenreichtum: Dry Gin? London Dry? Old Tom?

Die verschiedenen Bezeichnungen beim Gin sind nicht bloß Marketing, sondern weisen auf die jeweilige Herstellungsmethode hin. Dry Gin ist ungesüßter Gin, für dessen Herstellung dem zugrunde liegenden Neutralalkohol nach und nach die einzelnen Botanicals hinzugefügt wurden. Die Zugabe von Aroma- und Farbstoffen ist hier erlaubt. Anders verhält es sich beim London Dry Gin. Hier werden alle Botanicals gleichzeitig in Neutralalkohol eingelegt, bevor die Mischung zusammen destilliert wird. Weder die nachträgliche Zugabe weiterer Botanicals, noch die Beimischung künstlicher Aroma- oder Farbstoffe ist erlaubt. Der Old Tom Gin war früher die meistverbreitete Variante, ist aber heute nur noch selten anzutreffen. Üblich ist hier die nachträgliche Beimengung von Zucker, wodurch der Old Tom Gin besonders süß schmeckt.

 

Der beste Freund des Gins ist das Tonic

Der klassische Begleiter von Gin ist Tonic. Darum, welches Tonic welchen Gin perfekt umspielt, ist mittlerweile so etwas wie eine eigene Wissenschaft entstanden. Wichtig ist es, auf die dominanten Noten des Gins zu achten und sich zu entscheiden, ob man diese unterstützen oder abschwächen will. Ein bitteres Tonic kann einen süßen Gin dominieren oder ergänzen, während ein intensives Tonic einen milden Gin immer in den Hintergrund rücken wird.

 

Trinkt man Gin eigentlich auch pur?

Lesley Gracie, immerhin Brennmeisterin von Hendrick’s, hält interessanterweise gar nichts davon, Gin pur zu trinken: „Gin braucht immer einen Begleiter“, stellt sie fest. Und damit basta. Ob das nur für Hendrick’s gilt? Wir finden nämlich, es gibt so einige Gins, die sich hervorragend pur trinken lassen. Gerade weiche, milde Gins wie Windspiel und Löwen machen sich hervorragend auch ganz alleine im Glas.

 

Gin auf Eis oder ohne?

Hier scheiden sich die Geister. Während bei hochwertigem Single Malt Eis gerade den Hardlinern als größtmögliche Sünde vor dem Herrn gilt, ist die Lage bei Gin nicht so klar. Weil der Gin & Tonic immer mit Eis ins Glas kommt, ist die Akzeptanz für Eiswürfel beim Gin generell höher als bei Whisky, Grappa oder Edelbränden aus Obst. Dazu kommt, dass gerade besonders alkoholstarke Gins wie der See Gin mit seinen 48 % Vol. vom Schmelzwasser der Eiswürfel profitieren und an Milde gewinnen. Wer seinen Gin zwar kühl, aber nicht verwässert mag, greift zu fruchtigen Alternativen: G’Vine rät etwa zu gefrorenen Weintrauben.Das wunderschöne mundgeblasene Glas von Löwen

 

Gibt es ein typisches Gin-Glas?

Auch hier schert Gin aus der Riege seiner hochprozentigen Kollegen aus, denn eine weithin akzeptierte Standard-Glasform gibt es bei Gin eigentlich nicht. Wer seinen Gin gerne pur verkostet, greift am besten zum Nosing- oder Degustationsglas. Genauso verbreitet sind aber auch zum Purgenuss niedrige Tumbler, die sich gleichzeitig auch für den Gin & Tonic und viele Gin-Cocktails anbieten. Ein besonders schönes Beispiel für die ideale Kombination aus beiden Welten ist übrigens das mundgeblasene Löwen Gin Glas.

 

Lust auf Gin? Wir machen Tastings!

Wenn Sie Lust haben, in die Welt des regionalen Gins einzutauchen, dann haben Sie dazu bei uns die Gelegenheit. Unser Genussberater und Gin-Experte Tobias Hildebrand führt anhand ausgewählter Glanzstücke wie Monkey 47, Windspiel, Siegfried und Löwen in die Nuancen und Feinheiten von Gin aus Deutschland und Österreich ein. Dazu gibt es immer auch leckere Häppchen und jede Menge Gelegenheit zum Verkosten, Fachsimpeln und Austauschen. Hier sehen Sie, ob Tobias demnächst auch bei Ihnen in der Nähe ist.

 

Die ganze Vielfalt von Gin aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Der bekannteste deutsche Gin ist zugleich derjenige, mit dem alles begann: Monkey 47 von den Black Forest Distillers. 47 Botanicals, 47 % Vol., unübertroffen komplex im Geschmack. Deutlicher milder schmeckt der Löwen Dry Gin aus Vorarlberg, der mit Alpenkräutern, Holunderblüten und Berg-Wurzeln zeigt, was ein konsequent regionaler Gin zu bieten hat. Auf urdeutsche Tugenden beruft sich der Siegfried Rheinland Dry Gin, der die Lindenblüte zum Leit-Botanical erkoren hat und sich auf den mittelalterlichen Sagenhelden beruft - ob der sich ausgerechnet über ein Lindenblatt gefreut hätte? Aus der schwarzen Erde der Vulkaneifel bezieht das Destillat für den Windspiel Premium Dry Gin seine Kraft und belohnt Nase und Gaumen mit feinen Noten von Lavendel, Zimtrinde und Ingwer. Perfekt dazu passt das wunderbar milde Tonic aus eigenem Hause. Und die Münchner? Die können vom Bier nicht lassen und verfeinern auch ihren Lokalhelden The Duke London Dry Gin mit Hopfen und Malz. Gott erhalt's! Die Liste an ausgezeichneten Gins aus Deutschland ist lang und trotzdem hochkarätig. Sehen Sie sich um und finden Sie Ihren eigenen Favoriten!

 

Hier finden Sie die besten Gins aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Top-Preis

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